Ausgangspunkt: Text

 

Am Anfang steht immer Sprache. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit ganz unterschiedlichen Textsorten - z.B. Gedichten, Songtexten, Sachtexten, Reden, Gesetzestexten, Tagebucheinträgen oder literarischen Fragmenten.

Der Text wird analysiert: Welche Bilder erzeugt er im Kopf? Welche Atmosphäre, Perspektive, Dynamik? Ziel ist es, sprachliche Strukturen als gestalterisches Rohmaterial zu verstehen.

Storyboard

Der Text wird in eine visuelle Dramaturgie übersetzt. Die Lernenden entwickeln ein Storyboard, das zentrale Motive, Szenenabfolgen, Kameraperspektiven und Stimmungen festhält.

Hier findet bereits eine erste Interpretation statt: Was wird gezeigt? Was wird ausgelassen? Wie wird aus Sprache Bildraum?

Prompt

Im nächsten Schritt wird das Storyboard in einen präzisen KI-Prompt überführt. Die visuelle Planung wird sprachlich so formuliert, dass ein generatives System sie umsetzen kann.

Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler: Prompting ist präzise Sprachgestaltung. Begriffe wie Perspektive, Licht, Bewegung, Stil oder Bildkomposition werden bewusst eingesetzt.

Bild

Auf Basis des Prompts entstehen Bilder oder Videos mit generativen KI-Tools. Der Output wird nicht einfach übernommen, sondern kritisch geprüft und iterativ verbessert.

So wird sichtbar: Aus Texten entstehen Bilder, aus Bildern entstehen neue Bedeutungen. Der Prozess bleibt dabei stets reflektiert - ästhetisch und medienkritisch.

 

Bunsen-Gymnasium Text to Everything

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